Prophylaxe

Damit es komme nicht zum Knackse,
erfand der Mensch die Prophylaxe.
Doch lieber beugt der Mensch, der Tor,
sich der Krankheit, als ihr vor.“
Wilhelm Busch

Unser 4 köpfiges Prophylaxeteam unter Leitung von Frau Jennifer Schweizer, ZMP betreut Sie und Ihre Kinder bei allen Fragen rund um das Thema „Zahngesundheit und Prophylaxe“.

Die „Prothese im Glas“ muss heute kein Schicksal mehr sein. Bereits im Kindesalter optimierte Vorsorge schafft die Möglichkeit, sich nahezu lebenslang die eigenen Zähne zu erhalten.

Zähne können nicht nur durch Karies verlorengehen. Besonders Parodontitis ist im Erwachsenenalter die Hauptursache für Zahnverlust und beeinflusst auch das Risiko für allgemeinmedizinische Erkrankungen. Die individuell unterschiedlichen Risikofaktoren für Parodontitis können bestimmt und reduziert werden.

Besser als jeder Zahnersatz ist der eigene gesunde Zahn. Das Motto sollte also lauten „Vorbeugen statt Bohren“ oder „Erhalt statt Reparatur und Ersatz“.

Die prophylaktischen Möglichkeiten sind vielfältig, u.a.:

  • Bestimmung des individuellen Kariesrisikos ( u.a. pH-Messung, Speicheltest, Mundhygieneindices etc.) und darauf aufbauend individuelle Vorsorgemaßnahmen
  • Tiefenfluoridierung (auch Schmelzhärtung mit Fluoridalternativen möglich -> siehe Ganzheitliche Methoden)
  • Versiegelung der kariesgefährdeten Zahnfissuren
  • laserunterstützte, schonende Kariesdiagnostik (Diagnodent)
  • Professionelle Zahnreinigung (PZR)
  • Intensiv-Prophylaxe für Risikogruppen (z.B. Schwangere, Parodontitispatienten)
  • Gensonden-Keimbestimmung

Vor allem die Professionelle Zahnreinigung ist die wissenschaftlich anerkannteste Methode zur Vorbeugung vor Karies- und Zahnfleischerkrankungen. Daneben bildet sie die Grundlage für eine erfolgreiche Parodontitisbehandlung, Füllungs- oder Zahnersatztherapie. Sie unterstützt bei regelmäßiger Durchführung den Erfolg der Behandlung und garantiert stabilere Langzeitergebnisse. Wissenschaftlich empfohlen sind Abstände von 3-6 Monaten, je nach individuellem Risiko.

Ganzheitliche Methoden

  • Nutzung von Fluoridalternativen, z.B. Phosphopeptid-Calcium -Präparate entwickelt aus dem Milchbestandteil Casein (cave: nicht geeignet bei Milcheiweißallergie!)
  • Antibakterielle Therapie ohne Erhöhung der individuellen Antibiotikaresistenz durch Nutzung ätherischer Öle (gut geeignet bei Allergikern, chronisch Kranken und unterstützend bei immunsupprimierten Patienten) (Ihre Ansprechpartnerin: Frau Janine Keller)
  • Ausgleich medikamentenbedingter Nährstoffdefizite (Ihre Ansprechpartnerin: Dr. U.-B. Lempa)
  • Einsatz spagyrischer Essenzen als Mundspülung, Tropfen oder Spray, z.B. zur Schleimhautregeneration, zur Verbesserung des oralen Keimspektrums und Verminderung einer entzündungsfördernden Übersäuerung (Ihre Ansprechpartnerinnen: Dr. U.-B. Lempa, Frau Denise Domanski)
  • Begleitende Therapie mit Probiotika (Ihre Ansprechpartnerin: Dr. U.-B. Lempa)
  • Einsatz passender homöopathischer Präparate (Ihre Ansprechpartnerinnen: Dr. U.-B. Lempa, Frau Jennifer Schweizer, Frau Virginia Wroza)

Alle diese Methoden sind auch vorbeugend oder begleitend für Parodontitispatienten geeignet!