Fllungstherapie

 Ist ein Zahn durch Karies geschädigt, so muß nach Entfernung der kariös veränderten Zahnbestandteile die verlorene Substanz wieder aufgebaut werden.

In der folgenden Tabelle werden direkte plastische Füllungen aus Materialien wie Composite ("Kunststoff"), Zement und Amalgam und indirekte Verfahren zur Zahnrekonstruktion (Gold- oder Keramikinlays) gegenübergestellt.

 


Leistung der gesetzl. Kranken-kassen 

VorteileNachteileGeeignet bei...Nicht geeignet bei...
AMALGAMFÜLLUNG
 jaNicht feuchtigkeits- empfindlich bei VerarbeitungMehr Substanzverlust, keine gute Bioverträglichkeit, Wechselwirkung mit anderen Metallen (z.B. Goldkronen) in der Mundhöhle...z.B. schlecht trockenzuhaltenden Weisheitszahn- füllungen...Kindern, Schwangeren oder Stillenden, Patienten mit Niereninsuffizienz oder anderen schweren Allgemeinerkrankungen, Allergien gegen Quecksilber
COMPOSITEFÜLLUNG („Kunststoff“)
 neinGute Ästhetik durch individuelle Farbschichtung, Stabilisierung durch adhäsive Verankerung (Composite wird geklebt, Amalgam gestopft), substanzschonende Präparation möglichBei zu großen Füllungen Randspaltbildungen bzw. Überempfindlichkeiten (dort Inlay besser)…bei kleineren Defekten, im Front- und Seitenzahnbereich…zu großen Defekten, schlecht trockenzuhaltenden Bereichen oder Bereichen mit starker Kaubelastung (hintere Backenzähne)
ZEMENTFÜLLUNG (z.B. GIZ)
 jaKostengünstige ÜbergangslösungSchnelleres „Abkauen“…provisorischer Versorgung vor Zahnersatz, Milchzahnversorgung…Langzeitversorgung
GOLDINLAY
 neinLangjährig bewährte Methode, feuchtigkeits- unempfindlich beim Einsetzen, kürzere TermineWechselwirkung mit anderen Metallen in der Mundhöhle (z.B. Amalgamfüllungen), ästhetische Nachteile, löst sich leichter als Keramikinlay, da nur zementiert und nicht geklebt..tiefen Defekten, die unter den Zahnfleischrand reichen, sinnvoll bei schlecht erreichbaren hinteren Backenzähnen 
KERAMIKINLAY
 neinSehr gute Ästhetik,Stabilisierung durch adhäsive Verankerung ("Kunststoff-Klebeverbund")Aufwendig bei Herstellung und Einsetzen, absolute Trockenhaltung erforderlich, bei zu starker Belastung Frakturen möglich…größeren Defekte, die nicht unter den Zahnfleischrand reichenEingeschränkte Indikation bei Zahnknirschen oder Defekten, die bis unter den Zahnfleischrand reichen
 
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